Aktuelles

Neues beim Schullandheimwerk Niederbayern-Oberpfalz.


Pfeil2012-01-09

„Schullandheime leisten hervorragende pädagogische Arbeit“

MdL Margit Wild (SPD) als Gast bei den Habischrieder Gesprächen
Die traditionellen Habischrieder Gespräche wurden in diesem Jahr fortgeführt mit einem Treffen mit MdL Margit Wild (Regensburg). Gesprächspartner waren Vertreter des SWN-O, des BSHW, Bürgermeister Walter Nirschl (Bischofsmais) und Vertreter des Schullandheimwerks Mittelfranken. Der 1. Vorsitzende des Schullandheimwerks Niederbayern-Oberpfalz Kurt Neudert stellte in seiner Begrüßung von Frau Wild vor allem den pädagogischen und unterrichtlichen Stellenwert der bayerischen Schullandheime als „außerschulische Lernorte mit hohem pädagogischen Anspruch und Niveau“ heraus. „Schullandheime vermitteln Erlebnisse mit Erinnerungswert“, so Neudert.
In der anschließenden Gesprächsrunde wurde eine ganze Palette von Themen angesprochen, von den pädagogischen Vorhaben und Projekten des BSHW bzw. der BASP, über den Neubau des Schullandheims Bad Windsheim, dem Projekt „Technik für Kinder“ bis zum Problem der drohenden Kürzung der Haushaltsmittel für Schullandheime in Bayern im Nachtragshaushalt. Rudi Suttner appellierte als BSHW-Vorsitzender an die Abgeordnete, sich persönlich und in ihrer Fraktion dafür einzusetzen, dass der bisherige Förderansatz erhalten bleibt. Insbesondere durch die Finanzierung des Schullandheimneubaus in Bad Windsheim seien die Haushaltsmittel in der bisherigen Höhe unbedingt erforderlich. Andernfalls laufe man Gefahr, dass notwendige Maßnahmen in den Schullandheimen nicht mehr durchgeführt werden könnten, die Folge wäre ein Investitionsstau. Wenn in den beiden letzten Jahren nicht alle Mittel abgerufen worden seien, sei das ausschließlich auf die durch Gerichtsverfahren verursachten Verzögerungen beim Bau von Bad Windsheim zurückzuführen.
Frau Wild zeigte sich sehr beeindruckt von der Ausstattung des Schullandheims Habischried und den vielfältigen Möglichkeiten, die das Haus Klassen bei einem Aufenthalt bietet. Sie nahm die angesprochenen Probleme und Anliegen sehr interessiert auf und sagte ihre Unterstützung im parlamentarischen Raum zu. Es wurde vereinbart, mit einander im Gespräch zu bleiben, außerdem sollen Vertreter des Schullandheimwerks zu einem Gespräch mit den Bildungspolitikern ihrer Fraktion in den Landtag eingeladen werden.

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Pfeil2011-12-19

Auftaktveranstaltung in Riedenburg zum Projekt „MehrWert Demokratie“

Das Projekt „MehrWert Demokratie – Demokratie (er)leben am Lernort Schullandheim“ im Rahmen von Wertebündnis Bayern, das in Niederbayern im Schullandheim Riedenburg durchgeführt wird, wurde anfangs Dezember im Rahmen einer Info-Veranstaltung offiziell vorgestellt und gestartet. Anwesend waren u. a. MdL Martin Neumeyer, Integrationsbeauftragter der bayerischen Staatsregierung, stellv. Landrat Alois Schweiger, der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Niederbayern Michael Wagner, Schulamtsdirektor Egon Winkler als Leiter des Staatlichen Schulamts Kelheim, Rudolf Schweiger von der Sparkasse Kelheim, Realschuldirektor Bernd Aschenbrenner und die Mitglieder der Standortgruppe.
Der 1. Vorsitzende des SWN-O Kurt Neudert betonte in seiner Begrüßung, die sehr wertvollen, aber abstrakten Zielsetzungen des Wertebündnisses bedürften der Umsetzung und Konkretisierung in Projekten und dafür böten sich die Schullandheime als besondere außerschulische Lernorte mit ihren Möglichkeiten hervorragend an. Als Schwerpunkt für Riedenburg habe man unter Berücksichtigung der spezifischen Möglichkeiten und Gegebenheiten vor Ort ganz bewusst den Aspekt „Bürgerschaftliches Engagement“ gewählt.
Reinhard Hopfe von der staatlichen Realschule Riedenburg, Leiter der Standortgruppe, stellte einige Elemente des geplanten Wochenmoduls vor, das für Jugendliche etwa ab der 7. Klasse aller Schularten interessant ist, ausgehend von J.F. Kennedys Ausspruch „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern frage, was du für dein Land tun kannst.“ Es gehe darum, konkrete Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements für Jugendliche erleben zu lassen, handlungsorientiert zu erfahren, sie mit den Teilnehmern zu reflektieren und dadurch auf Nachhaltigkeit abzuzielen. So ist u. a. ein Besuch des Kelheimer Jugendparlaments geplant, ein Besuch der Jugendfeuerwehr und der Schulsanitäter im Schullandheim mit konkreten Übungen, sowie Spielsituationen zur Sensibilisierung für soziales Handeln. Zum speziellen Anliegen bürgerschaftlichen Engagements von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist eine Gesprächsrunde mit MdL Martin Neumeyer, dem Integrationsbeauftragten der Staatsregierung, geplant, die in ein gemeinsames Kochen verschiedener internationaler Gerichte mündet.
Die Teilnehmer dieser Auftaktveranstaltung zeigten sich dem Vorhaben gegenüber sehr interessiert, wie konkrete Nachfragen bewiesen, und sagten auch ihre Unterstützung zu.

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Pfeil2011-11-24

Wechsel im Vorstand

Zum 1. September musste Manfred Chwalinski aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als 2. Vorsitzender des SWN-O niederlegen. Wir bedauern das, sprechen ihm auch an dieser Stelle Dank und Anerkennung aus für seinen Einsatz und für die dem SWN-O geleisteten wertvollen Dienste und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.
Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Ende September wurde der bisherige 3. Vorsitzende Karl-Heinz Thöne zum neuen 2. Vorsitzenden und Richard Geck als neuer 3. Vorsitzender gewählt. Herrn Geck, Rektor der Grundschule Neuhausen, Landkreis Deggendorf, ist als langjährigem Schullandheimer die Arbeit im SWN-O durchaus vertraut und so kann die Arbeit im Vorstand auch weiterhin auf mehrere Schultern verteilt werden.

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Pfeil2011-11-24

Herzlichen Glückwunsch zum 50.!

Ende November konnte die Geschäftsführerin des SWN-O Manuela Janker ihren 50. Geburtstag feiern. Frau Janker ist seit 1. September 1977 beim SWN-O beschäftigt und somit mit der Arbeit im Schullandheimwerk vertraut wie keine andere, wie kein anderer. Vorsitzende kamen, Vorsitzende gingen, Frau Janker war und ist das Kontinuum der Schullandheimarbeit in der Oberpfalz und in Niederbayern. Sie hat auch den Wandel und die Akzentverschiebung in den Schullandheimaufenthalten vom reinen Wander- und Erlebnisaufenthalt hin zu einer pädagogischen Veranstaltung mit hohem Qualitätsanspruch nicht nur miterlebt, sondern zunächst als Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle und dann seit September 2007 als Geschäftsführerin aktiv mitgestaltet und vorangetrieben. Sie ist erste Ansprechpartnerin der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Schullandheimen, Anlaufstelle für sehr viele Lehrkräfte und Schulen und kümmert sich äußerst intensiv und engagiert um das Tagesgeschäft des SWN-O. Mit ihrer immensen Erfahrung und ihrem Weitblick ist sie für das SWN-O schier unersetzlich. Was wäre das Schullandheimwerk ohne Frau Janker!
In einer kleinen Feier gratulierte der 1. Vorsitzende Kurt Neudert namens des SWN-O Frau Janker zum runden Geburtstag, sprach ihr Dank und Anerkennung aus für die außerordentlich engagierte und äußerst zuverlässige Arbeit seit über dreißig Jahren für das Schullandheimwerk und wünschte ihr für die zweite Hälfte des Hunderters nur Gutes.

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Pfeil2011-10-25

40 Jahre Schullandheim Gleißenberg

Das Schullandheimwerk Niederbayern-Oberpfalz feiert am 11. November das vierzigjährige Bestehen des Schullandheims Gleißenberg. Mit Grußworten, einem kurzen Rückblick auf die Geschichte des Hauses und einem Ausblick soll die Feier begangen werden. Anschließend erhalten die Teilnehmer Einblicke in einen schultheaterpädagogischen Seminartag mit Referendaren und Lehramtsanwärtern aus Niederbayern und der Oberpfalz im Rahmen der zweiten Phase der Lehrerbildung. Unter dem Motto der diesjährigen Oberpfälzer Schultheatertage „Märchen und Sagen aus dem ostbayerischen Raum“ wird die szenische Umsetzung literarischer Motive im Schattenspiel, Schwarzen Theater und Personales Spiel erprobt. Die Feier beginnt um 14.30 Uhr.

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Pfeil2011-02-25

Neues Kursangebot „Fit für den Beruf“

Schullandheime sind ganz besondere pädagogische Lernorte und leisten einen unverzichtbaren und spezifischen Beitrag zur Erfüllung des Erziehungs- und Unterrichtsauftrags der Schulen in Bayern. Deshalb haben alle Schullandheime spezifische pädagogische Angebote für Schulklassen und Jugendgruppen, die laufend überarbeitet und ergänzt werden.
Am 23. Februar wurde im Schullandheim Gleißenberg im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus den Bereichen Kommunalpolitik und Schule ein neues Kursangebot speziell für Haupt-, Mittel- und Realschulen vorgestellt. Das neu erarbeitete Konzept verbindet die beiden Säulen „Stark als Person“ und „Stark für den Beruf“ der Hauptschulinitiative miteinander. Der außerschulische Lernort Schullandheim bietet dafür die besten Voraussetzungen.
So entstand ein Wochenangebot vor allem für Schülerinnen und Schüler der Vor-Abschlussklassen von Haupt-, Mittel- und Realschulen, das das Thema „Persönlichkeitsentwicklung“ mit erlebnisorientierten und theaterpädagogischen Methoden, Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgesprächstraining verbindet. Wesentliche Ergebnisse des Projekts wurden von den Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse der Mittelschule Gerzen vorgestellt und von Projektleiter KR Werner Neumeier und den Referenten Frau Schmid und Lothar Köppl erläutert.

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Pfeil2010-11-12

Projekt Sonne mit neuem Baustein Klimawandel

Zum Projekt Sonne im Schullandheim Habischried gibt es bislang vier Module, die von Klassen zunehmend gebucht werden, nämlich Sonnensystem, Sonne und Energie, Ohne Sonne kein Leben, Achtung Sonne!. Als neuer Baustein kommt nun die hochaktuelle und künftig sicher noch aktueller werdende Thematik Klimawandel dazu. Zur unterrichtlichen Ausarbeitung traf sich unter Leitung von Werner Grabl eine Arbeitsgruppe im Schullandheim Habischried.

Didaktisch-methodisches Grundprinzip aller Module ist die Selbsttätigkeit der Schüler, um sie naturwissenschaftliche Phänomene handelnd und möglichst selbstständig erfahren zu lassen. Dazu stehen eine Vielzahl von Geräten und Materialien sowie Ausarbeitungen zur Verfügung, die auch die zahlreichen und ganz natürlichen Querverbindungen zwischen den einzelnen Bausteinen berücksichtigen. Die vorliegenden fünf Bausteine können von Lehrkräften und ihren Klassen bei einem Aufenthalt eigenständig genutzt werden, bei vorheriger Anmeldung steht dafür auch eine spezielle Referentin als Expertin beratend und helfend zur Seite.

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Pfeil2010-11-11

Schullandheime stehen allen Schularten offen

Wie können noch mehr Klassen aus Realschulen und Gymnasien die pädagogischen Angebote und Möglichkeiten der Schullandheime in Niederbayern und der Oberpfalz wahrnehmen? Das war die Kernfrage einer Gesprächsrunde der Vorstandschaft des SWN-O mit den Ministerialbeauftragten für die Realschulen und für die Gymnasien in Niederbayern und der Oberpfalz im Schullandheim Riedenburg. Eingangs stellte 1. Vorsitzender Kurt Neudert die Schullandheime kurz vor und hob dabei besonders deren eindeutig pädagogische Ausrichtung hervor, die sich als Pyramide darstellen lasse mit einem breiten pädagogischen Grundangebot in jedem Haus über zusätzliche zubuchbare spezielle Angebote bis zur ganz spezifischen pädagogischen Profilierung.
Man war sich einig, dass das Fächerlehrerprinzip von Realschule und Gymnasien einen Wochenaufenthalt nicht gerade leicht mache, aber dass es Wege zur Realisierung gebe, wenn man das wolle und für wichtig erachte. Eine Reihe von Schulen, die seit längerem Wochenaufenthalte durchführen, beweise das. Unbedingt positiv geregelt werden sollte die Frage der Reisekosten für Lehrkräfte bzw. die Inanspruchnahme von Freiplätzen, ohne evtl. dann Probleme zu bekommen.
Große Chancen räumten die Ministerialbeauftragten ganz speziellen Projekten mit Schulklassen im Schullandheim ein wie Diagnose und Individualisierung oder Kompetenzorientierung. Sie sagten zu, entweder einmal eine Fortbildung für Schulleiter/innen in einem Schullandheim abzuhalten und/ oder einem Vertreter des Schullandheimwerks Gelegenheit zu geben, einmal im Rahmen einer Dienstbesprechung über aktuelle Schullandheimarbeit zu referieren. Großes Interesse fand das Projekt „Demokratieerziehung im Schullandheim“ des Schullandheimwerks im Rahmen des Wertebündnisses Bayern. Das SWN-O könne auf die tatkräftige Unterstützung und Förderung durch die Ministerialbeauftragten bauen, wenn das Projekt in den Schullandheimen Gleißenberg für die Oberpfalz und Riedenburg für Niederbayern umgesetzt werde.

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Pfeil2010-10-28

Orientierungslauf - Ein Outdoorsport der begeistert

Seit Herbst 2010 kann in den Schullandheimen Gleißenberg und Riedenburg, dieser faszinierende Sport als Bildungsbaustein gebucht werden.

Bewegung in der Natur, Abenteuer beim Laufen und das erfolgreiche Zurechtfinden in der Natur sorgen beim Orientierungslauf für Spaß, Spannung und Fitness. Hierbei suchen die Sportler im Gelände mit Hilfe einer Karte nach mehreren Kontrollpunkten. Die Wahl der Route steht ihnen dabei frei. Die Posten sind auf einer Karte verzeichnet und im Gelände durch orange-weiße Stoffschirme markiert. In der Regel sind die Läufer in Teams unterwegs. In diesen Gruppen müssen ständig neu Entscheidungen über die einzuschlagende Route getroffen werden. Hierdurch wird neben der körperlichen Fitness vor allem die Team- und Entscheidungsfähigkeit entscheidend gefördert.

Da die Schullandheime Gleißenberg und Riedenburg von einer faszinierenden Landschaft umgeben sind, liegt es nahe, hier diese spannende Sportart zu etablieren.
Interessierten Gruppen stehen vier Bildungsbausteine zur Auswahl:

• Grundlagen des Orientierungslaufs
• Orientierungslauf im leichten Gelände
• Abenteuer-Orientierungslauf – Das Erlebnis im anspruchsvollen Gelände
• Night-Orienteering – Wenn Eulen und Katzen heulen

Die ersten Gruppen sind bereits mit leuchtenden Augen von einem dieser Bildungs- und Erlebnisbausteine zurückgekommen.

Nähere Informationen und die entsprechenden Kursbeschreibungen erhalten Sie beim Schullandheimwerk Niederbayern-Oberpfalz.

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